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Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V. Adenauerallee 17 53111 Bonn T 0228 20146-0 F 0228 20146-30 foerderkreis [at] albertus-magnus.de

Vereinszweck Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V.

Das Albertus-Magnus-Institut

1931 wurde in der Trägerschaft des Erzbistums Köln das Albertus-Magnus-Institut gegründet, das zwei Ziele verfolgt. Primär die kritische Edition des Gesamtwerkes Alberts des Großen. Zudem die Erforschung und Vermittlung von Alberts wissenschaftlichem Schaffen.

Die Werke Alberts erscheinen in der Editio Coloniensis, die bislang etwa die Hälfte von Alberts Schriften enthält. Beiträge zur Erforschung von Alberts Werk erscheinen in zwei Schriftenreihen des Instituts: Unter dem Titel Lectio Albertina erscheint jährlich eine Ausarbeitung eines öffentlichen Festvortrages, der anlässlich des Albertfestes im November oder Dezember eines jeden Jahres auf Einladung des Institutes stattfindet.  Unter dem Titel Subsidia Albertina werden vom Institut wissenschaftliche Arbeiten publiziert, die den Werken Alberts des Großen gewidmet sind.  Zudem stammen von den Mitarbeitern des Instituts Übersetzungen von Alberts Schriften und zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze, die in verschiedenen Verlagen erschienen sind.

Für das Personal des Instituts stehen derzeit vier Editorenstellen zu Verfügung, wobei eine dieser Stellen projektbezogen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert wird. Hinzu kommen die Stelle des stellvertretenden Direktors, eine Sacharbeiterstelle und zwei wissenschaftliche Hilfskräfte. Geleitet wird das Institut ehrenamtlich von seinem Direktor Professor Honnefelder. Insgesamt musste das Institut seit 2004 aufgrund der notwendigen Sparmaßnahmen des Erzbistums 1,5 Editorenstellen abgeben.

Die Albertus-Magnus-Stiftung

Um den absehbaren Personalabbau zu kompensieren und damit die Aufgaben des Instituts möglichst ohne Verzögerungen und qualitative Einbußen realisieren zu können, gründeten das Erzbistum Köln und die Kreissparkasse Köln im Jahr 2006 die Albertus-Magnus-Stiftung und statteten sie zu gleichen Teilen mit einem Stiftungskapital von insgesamt 200.000 Euro aus. Da bislang keine nennenswerten Zustiftungen eingeworben werden konnten, reichen die Erträge – zumal bei dem heute bestehenden Zinsniveau – nicht aus, die Arbeit des Institutes in einer Weise zu unterstützen, dass der Fortgang der Editionsarbeit beschleunigt und die Forschungsarbeit intensiviert werden kann.

Finanzielle Engpässe einerseits, sicher aber auch das mangelnde Bewusstsein für die Bedeutung Alberts des Großen andererseits haben dazu beigetragen, dass sich die ursprünglichen Erwartungen an die Stiftung nicht erfüllen konnten. Albert und das, was er für die wissenschaftliche Welt und für Köln insbesondere geleistet hat, sind schlichtweg nicht ausreichend bekannt. Das Wissen um Albert reicht nicht aus, als dass die Unterstützung der Herausgabe seiner Werke und die Förderung der Erforschung seines Denkens ohne Aufklärungsarbeit als ein nahe liegendes Ziel in der Bevölkerung Kölns und in den hier ansässigen Wirtschaftsunternehmen erkannt würden.

Der Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e. V.

Offensichtlich bedarf das Wissen um die außerordentliche Bedeutung Alberts und damit das Bewusstsein für die kulturelle Identität der Stadt Köln und der ganzen Kölner Region einer deutlichen Profilierung. Aus diesem Grund hat sich im Juli diesen Jahres ein Kreis von Persönlichkeiten gefunden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, diesen Defiziten entgegenzuwirken und Albert den Großen in seiner herausragenden Bedeutung für Köln und die Kölner Region erkennbar werden zu lassen. Aus dieser Initiative heraus ist am 17. Juli 2009 der „Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung“ gegründet worden, der seinen Sitz in Köln hat.

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