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Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V. Adenauerallee 17 53111 Bonn T 0228 20146-0 F 0228 20146-30 foerderkreis [at] albertus-magnus.de

Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V.

Im Juli 2009 gründeten namhafte Kölner und Bonner Bürgerinnen und Bürger den "Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V.", der es sich insbesondere zum Ziel gesetzt hat, im öffentlichen Leben und Bewusstsein der Stadt Albert dem Großen einen Platz zu sichern, der seinem Rang und seiner Bedeutung für Köln in der Welt gerecht wird. Der Förderkreis unterstützt mit seiner Initiative die Albertus-Magnus-Stiftung. Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen sind aufgerufen und herzlich willkommen, in der Stiftung oder im Förderkreis an dieser Aufgabe engagiert oder unterstützend mitzuwirken.

Der Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V., Köln ist eingetragen beim Amtsgericht Köln, Registerblatt VR 16025.

Aktuelle Termine

Albert-Gespräche

Unter dem Titel „Albert-Gespräche“ setzt der Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V. in Verbindung mit Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln, seine Veranstaltungsreihe fort.

 

Alt und Jung: Die Frage der Generationensolidarität

Das Gespräch wurde durch WDR 3 aufgezeichnet. Sendetermin war der 23. Oktober 2016, 19.04 - 20.00 Uhr.


Montag, den 10. Oktober 2016, 19.00 Uhr
in Kolumba, Kunstmuseum des Erzbistums Köln
Kolumbastraße 4, 50667 Köln

 

Albert der Große hat sich dem Thema ‚Jugend und Alter' zunächst aus naturwissenschaftlicher Perspektive genähert. Sensibel beschreibt er die Situation des heranwachsenden, des in seiner Blüte stehenden, dann des in seiner Kraft geringer werdenden und schließlich des verfallenden Körpers und erklärt diese Phänomene auf dem Hintergrund der naturwissenschaftlichen Forschung seiner Zeit. Darüber hinaus definiert er in seinem Kommentar zur Politik des Aristoteles die gesellschaftlichen Rollen, die ‚Junge und Alte' einnehmen.

Zum Thema des Abends:
‚Jugend und Alter' oder ‚Alte und Junge' hat es zu allen Zeiten gegeben und scheinbar zu allen Zeiten in gleicher Weise. Der Eindruck trügt. Biologische, gesellschaftliche, ökonomische und nicht zuletzt sozialpolitische Differenzen unterscheiden frühere Zeiten von der gegenwärtigen und das demographische Bild früherer Gesellschaften von der Gesellschaft, in der wir leben. Das solidarische Verhältnis zwischen den Generationen ist daher sowohl im Blick auf die Zukunftsfähigkeit einer überalterten Gesellschaft als auch im Blick auf die Chancengerechtigkeit für die heranwachsende Generation zu bedenken. Ausgehend von den Überlegungen des Albertus Magnus erweist sich die Frage nach der Generationensolidarität als eine Grundfrage nach der Humanität einer Gesellschaft.

Gesprächsteilnehmer:

Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris
(Professor für lateinische Philologie des Mittelalters an der LMU München, Direktor des Albertus-Magnus-Instituts in Bonn)

Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr
(ehem. Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit)

Dr. Irmhild Saake
(Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Prof. Dr. Walter Siebel
(Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Stadt- und Regionalforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Moderation:

Dr. Michael Köhler
(Freier Journalist, Moderator beim WDR3)

 

  • Abertus-Magnus-Stiftung
  • Albertus-Magnus-Institut

Ziel der im Jahre 2006 von der Kreissparkasse Köln und dem Erzbistum Köln gegründeten Albertus-Magnus-Stiftung ist es, den Beitrag Alberts des Großen als Theologe, Philosoph, Naturwissenschaftler und als politisch wirksamer Kölner Bürger nach außen hin sichtbar herauszustellen und damit einen als dringend notwendig empfundenen Impuls zur historisch fundierten Schärfung des überregionalen Profils der Kultur- und Wissenschaftsregion Köln zu leisten.

Das 1931 gegründete und vom Erzbistum Köln getragene Albertus-Magnus-Institut mit Sitz in Bonn verfolgt als Ziel die kritische Edition der Werke Alberts des Großen (Editio Coloniensis) und die Erforschung seines Denkens.