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Aktuelle Termine

Einladung zur Lectio Albertina 2017

Flyer Einladung

Am Freitag, dem 10. November 2017, um 18 Uhr spricht

Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer,
Universität zu Köln,
zum Thema:

„Göttin der Wissenschaften“ – „Torheit vor Gott“
Albertus Magnus über philosophische und biblische Weisheit

Anschließend bitten wir Sie zu einem Empfang.
Der Vortrag findet statt in der Aula des Collegium Albertinum, Adenauerallee 19, 53111 Bonn.

Anmeldung erbitten wir bis zum 3. November 2017

 

Albert-Gespräch

Unter dem Titel „Albert-Gespräche“ setzt der Förderkreis Albertus-Magnus-Stiftung e.V. in Verbindung mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln seine Veranstaltungsreihe fort.

 

VIII. Albert-Gespräch

Schwache und Schwäche

Das Gespräch wurde durch WDR 3 aufgezeichnet.

Sendetermin war Sonntag, 29. Oktober 2017, um 19.04 Uhr im WDR 3 Forum.


Mittwoch, den 18. Oktober 2017, 19.00 Uhr [Flyer Albert-Gespräch 2017]
in der Geschäftsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Köln
Mauritiussteinweg 77-79, 50676 Köln

 

Wer schwach ist, erregt Anstoß. Mit diesem Argument begründet Albert der Große in seinem Kommentar zum Matthäus-Evangelium, warum Jesus seine Passion nur den Zwölf und nicht allen, die ihm folgen, ankündigt: Andere könnten an der Schwäche des Leidenden Anstoß nehmen. Was Schwäche bedeutet und warum besondere Aufmerksamkeit verdient, wer schwach ist, hat Albert der Große aus den unterschiedlichen Perspektiven der Einzelwissenschaften beleuchtet, die er in seinem Werk behandelt. Die Schwäche treibt den Menschen in die Enge und zeichnet ihn zugleich als Menschen aus.

Zum Thema des Abends:
In einer leistungsorientierten Gesellschaft haben Schwache keinen Platz. Schwäche zu zeigen disqualifiziert. Über Schwäche, zumal eigene, zu reden wirkt anstößig. Die Schwachen werden übersehen oder aus dem Selbstbild einer Gesellschaft verbannt. Schwäche wird verschleiert, kompensiert, bekämpft, wegtherapiert. Dabei zeigt sich am Umgang mit den Schwachen und der Schwäche die solidarische Leistungsfähigkeit und das Zukunftspotenzial einer Gesellschaft. Die naturwissenschaftlichen, philosophischen und theologischen Impulse, die Albert der Große in seinem Werk gibt, wenn er über Schwache und Schwäche nachdenkt, können auch heute ein Gespräch bereichern, das für das Gelingen einer menschlichen Gesellschaft immer dringlicher wird.

Begrüßung:

Angelika Berzdorf-Lenders
(Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Köln)

Dr. Marie-Luise Pichlmaier-Adenauer
(Vorsitzende des Förderkreises)

Gesprächsteilnehmer:

Prof. Ines Geipel
(Professorin für Deutsche Verssprache an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin, freie Schriftstellerin)

Prof. Dr. Christian Hillgruber
(Professor für öffentliches Recht an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

Rainer Maria Kardinal Woelki
(Erzbischof von Köln)

Prof. Dr. Marc-Aeilko Aris
(Professor für lateinische Philologie des Mittelalters an der LMU München, Direktor des Albertus-Magnus-Instituts in Bonn)

Moderation:

Dr. Michael Köhler
(Freier Journalist, Moderator beim WDR3)