25 | 05 | 2022

PR Markus Boos

Das bin ich…

Ich bin ein Wuppertaler Jung 😊 Geboren und aufgewachsen in Sonnborn und Vohwinkel, verschlug es mich nach dem Zivildienst im Jahr 1995 zum Studium der Katholischen Theologie nach Bonn. Im Jahr 2000 begann ich meinen Dienst als Pastoralreferent zuerst in Ratingen und anschließend in Velbert und Langenberg. 2006 kam ich zurück in die Bergische Heimat, in die Gemeindearbeit der vier katholischen Kirchengemeinden auf den Wuppertaler Südhöhen, vor allem nach Cronenberg / Hahnerberg, wo ich auch heute noch wohne, zusammen mit meiner Frau und unseren beiden jugendlichen Söhnen.

Im Sommer/Herbst diesen Jahres (2021) stand ein Stellenwechsel an, und so absolviere ich derzeit (bis Herbst 2022) eine Weiterbildung Klinische Seelsorgeausbildung im Erzbistum Köln. Nach dem ersten sechswöchigen Kursblock und einem Pflegepraktikum bin ich seit Ende November im Helios Universitätsklinikum Wuppertal als Pastoralreferent und Klinikseelsorger im Einsatz, zusammen mit einem katholischen und zwei evangelischen KollegInnen.

 

Darum bin ich hier…

Zwischen Altenheim und Kirche aufgewachsen, begegnen mir quasi seit immer Menschen, die mit Krankheit, Sorgen, Krisen oder auch Tod konfrontiert sind, Menschen, die sich mit den Sinnfragen des Lebens und möglichen Antworten, religiös wie nicht-religiös, auseinandersetzen.

Die Suche nach den Bedeutungspunkten im eigenen Leben, nach dem, was mich hält, was mir wichtig ist, was ich kann und nicht kann, was mich ausmacht, all das braucht bei jedem Menschen einen Raum, ganz unterschiedlich, aber immer individuell wichtig.

Das betrifft jeden von uns als „alltäglichen Menschen in normalen Situationen“, das betrifft uns aber auch und besonders im Krankenhaus, genauso als Patient und Angehörige, wie auch als Pfleger, Ärztin und Mitarbeiter.

Kranken-Haus-Seel-Sorge meint für mich die Begegnung miteinander, die Sorge um Leib und Seele und auch die mögliche Begegnung mit dem/der ganz Anderem, die wir als Göttliches Geheimnis, Vater im Himmel, Mitmensch Jesus, Wehen des Geistes/der Ruach oder wie auch immer nennen, wenn wir uns in der Frage nach dem letzten Sinn befinden.

Dazu gehören vor allem Gespräche, auch das gemeinsame Schweigen, Impulse zur Besinnung, das Beten, die Krankenkommunion und weitere Angebote z.B. in Form von Gottesdiensten.

 

Du/Sie und Ich...

Als PatientIn, Angehörige oder in der Klinik Arbeitende, können Sie mich gerne ansprechen oder wegen eines Gesprächswunsches anrufen. Auf manchen Stationen komme ich von selbst regelmäßig vorbei und wir können uns zufällig im Klinikum begegnen. Immer aber besteht die Möglichkeit, mich direkt oder über den Stützpunkt Ihrer Station zu kontaktieren.

Normalerweise bin ich unter der Woche von 9-16 Uhr im Helios Uniklinikum Barmen zu erreichen. Hausintern unter der Telefon-Nr. (02 02) (896) – 2149 oder über meine Mobilfunknummer: 0175 – 20 61 227.

 

Das ist mir wichtig…

Die Krankenhausseelsorge ist ein offenes Angebot der Kirchen, ein Ohr für das zu haben, was Sie im Krankenhaus bewegt, rund um das ganze Leben. Sie ist da für Menschen, die ihre Krankheit als Lebenskrise erfahren, deren Leben bedroht ist, die geheilt sind, die sterben, die Krankheit, Genesung oder Sterben ihrer Angehörigen miterleben. Ebenso wendet sich die Krankenhausseelsorge an alle, die im Krankenhaus arbeiten. Sie steht allen, die sich der Grenzsituation Krankenhaus stellen und häufig unter großer Belastung sind, für Gespräche zur Verfügung. Ich freue mich, mit Ihnen zu beten, Ihnen zuzuhören, gemeinsam zu schweigen oder zu sprechen, Sie zu segnen, die Kommunion zu bringen, Gottesdienste zu feiern oder einen Priester für die Krankensalbung oder Beichte zu vermitteln. JedeR darf, keineR muss, aber vor allem: Niemand muss alleine sein oder bleiben und alles darf gehalten sein in den liebenden Händen Gottes.

 

Das geht mir nach…

Jesus fand die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn Gott hat mich gesalbt. Gott hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. (aus Lukasevangelium 4, 14-19) Die jesuanische Botschaft gilt in alle Lebenssituationen hinein!

 

Wie Sie mich erreichen:

Im Helios-Universitätsklinikum Wuppertal, Tel. Durchwahl: (0202) (896) – 2149 bzw. generell unter 0175 – 20 61 227 bzw. per E-Mail: markus.boos@erzbistum-koeln.de