25 | 09 | 2018

Sr. Maria Luke

Das bin ich….

Im Jahre 1979 bin ich in die Kongregation der „ Sisters of Charity“ in Kerala, Indien, eingetreten. 1985 bin ich nach Deutschland gekommen. Nach langjähriger pflegerischer Tätigkeit in den verschiedenen Stätten, bin ich zuletzt seit 1999 im Petrus-Krankenhaus Wuppertal tätig gewesen und habe bis 2013 auf der Palliativstation gearbeitet. Meine Gemeinschaft besteht aus vier indischen Schwestern am Petrus-Krankenhaus in Barmen. Als Pflegende auf der Palliativstation zu arbeiten war mein persönlicher Wunsch. Ich pflegte die schwerkranken Menschen, die viel Zuwendung brauchen. Als Ordensschwester hatte ich schnell Beziehung zu den Kranken und deren Angehörigen. Vertrauen zueinander ist schnell gewachsen, da ich den Menschen zuhöre, mir Zeit nehme für sie und ihre Angehörigen. Während meiner pflegerischen Tätigkeiten blieb dafür allerdings zu wenig Zeit. Die Zuwendung zu den kranken Menschen und deren Angehörigen in der Rolle als Krankenhausseelsorger ist eine spezifische Gestalt der Wahrnehmung des Auftrags der Kirche, das Evangelium von Jesus Christus in Wort und Tat bezeugen. Den Wunsch, in diesem Beruf tätig zu sein, verspürte mich schon länger und kann ihn nun realisieren. Ich bin fast Zwei Jahre in der Helios-Klinik in Barmen tätig gewesen. 01.01.2015 arbeite ich als Ordensschwester in der Krankenhausseelsorge im Petrus Krankenhaus.

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Darum bin ich hier…

Im Krankenhaus erfährt man das Leben hautnah. Hier erleben Menschen ihre Grenzen. Sie verlieren ihre Masken, öffnen sich auf das hin, was sie bewegt. Die Menschen sind offen und bereit über ihre Probleme zu sprechen. Ich möchte mir für die Menschen Zeit und Raum nehmen, Mut und Trost schenken und aktiv Zuhören. Die kontinuierliche Präsenz und Gesprächsbereitschaft ist eine unverzichtbare Begleitung und Dienst am Menschen.

 

Du/ Sie und ich…

Gerade im Alter werden bei vielen Menschen lang gewachsene Ängste und Nöte, die Lebensgeschichte zu Tage gebracht. Ich versuche diese Not mit auszuhalten, ihr nicht auszuweichen. In Krankheit und Krisensituationen fasst der Patient Vertrauen zu mir als Ordensfrau - hörend, betend, helfend. Er erlebt mich vor allem betend unabhängig von seiner religiösen Zugehörigkeit.

 

Das ist mir wichtig…

Voraussetzung einer Seelsorgerin ist, dass sie selber aus dem Glauben lebt und aktiv am Leben der Kirche und am sakramentalen Leben teilnimmt. Für mich ist wichtig und eine frohmachende Erfahrung, dass die Aufgabe als Seelsorgerin im Krankenhaus mein Wunsch ist. Das bestätigt mich in meinem Auftrag als Seelsorgerin da zu sein. Viele Sterbende benötigen und wünschen den seelsorgerlichen Beistand am Lebensende. Ich sehe es als meine besondere Pflicht an, Sterbende und deren Angehörige zu begleiten und seelsorgerlich zur Seite zu stehen.

 

Das geht mir nach…

Ich selbst werde zur Beschenkten durch die Begegnung und Begleitung der Menschen. Ich als Ordensfrau sollte für die Menschen ein Segen sein.

„Ich werde dich zu einem großen Volk machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen die dich segnen (Gen. 12,2-3)
 

Sie erreichen mich
Di - Sa: 11.00 - 17.30 Uhr


über Tel. 0202 299 1460 direkt

über E-Mail : luke.kunnam@cellitinnen.de