25 | 09 | 2018

Pastoralreferent Quirin Sailer

Das bin ich
Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Kulmbach in Oberfranken, habe ich in Augsburg und Bamberg katholische Theologie studiert und wie alle Priester mit Diplom abgeschlossen. Es ist meine bewusste Entscheidung gewesen, im kirchlichen Dienst als Pastoralreferent zu arbeiten, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Nach dem ersten Ausbildungsjahr haben meine Frau und ich uns 1999 das Jawort gegeben. 2002 folgte die Beauftragung zum Pastoralreferenten im Erzbistum Bamberg. Dort habe ich in verschiedenen Pfarreien vor allem im Bereich Kinder, Jugend und junge Erwachsene gearbeitet, bis wir aus persönlichen Gründen ins Erzbistum Köln wechselten
Von Herbst 2010 bis Ende März 2016 arbeitete ich im Team der katholischen Krankenhausseelsorge  Wuppertal hauptsächlich im Helios Universitätsklinikum Barmen. Seit dem 01. April 2016 bin ich Leiter der Katholischen Krankenhaus-Seelsorge Wuppertal.

 

Darum bin ich hier...
Als Seelsorger im Krankenhaus bin ich ansprechbar für alle Menschen, die dort sind. Offen für ihre Sorgen und Fragen, ihre Hoffnungen und ihre Trauer, ihr Bedürfnis zu reden, zu schweigen, zu beten. Das bildet die Brücke und lässt Kontakte entstehen.
Die oft nur einmalige Begegnung schafft eine erfrischende Offenheit, Klarheit und Direktheit. Ich bin ganz auf das Vis-á-vis bezogen, meine Wahrnehmung auch jenseits der Worte ist umfassend gefordert. Jetzt und hier will ein Mensch etwas von einem Seelsorger. Mir ist er begegnet. Er oder sie bestimmt die Richtung, die Geschwindigkeit, das Thema, … Die Menschen entscheiden, wie tief sie mich in ihre Lebenswelt schauen lassen.

Immer wieder neu motiviert mich die Erfahrung, dass Austausch, Reden, Zuhören, Schweigen, Beten Menschen verändert, Last wegnimmt oder Kraft zum Tragen der Bürde schenkt.

 

Du/ Sie und ich...
Ganz einfach die Nummer der Seelsorge anrufen und den Besuchswunsch mit Name, Station und Dringlichkeit mitteilen.
Das heißt, alle können uns verständigen; sei es für sich selbst, einen Verwandten oder Angehörigen, sei es, dass eine Ärztin oder eine Pflegekraft uns verständigt.
Nur wenn wir erfahren wer ein Anliegen hat, haben wir die Chance, dem nachzugehen. Unser Wunsch an Sie, teilen sie uns mit, wenn Sie besucht werden möchten.
Wie und wo finde ich die Rufnummern?

· auf allen Stationen hängen Plakate mit Bildern und Rufnummern der Seelsorge

· ein Flyer mit unserem Angebot liegt in der Kapelle, im Andachts- oder im Meditationsraum aus.

· an der Pforte oder bei den Pflegekräften auf den Stationen kann nachgefragt werden.

 

Das ist mir wichtig...
Menschen in Krisensituationen zu begegnen und Ihnen beizustehen. Menschen spüren lassen, dass sie in dieser besonderen Phase nicht alleine oder von Gott und aller Welt verlassen sind. Kirche wendet sich Ihnen zu, durch die Seelsorge, konkret und greifbar in meiner Person. Ich möchte in den Menschen den Bezug zum auferstandenen Herrn wachhalten oder dazu beitragen, den Bezug zu Christus wiederzuentdecken und diesen als Geschenk und Kraftquelle anzunehmen. Der Kontakt beruht auf Freiwilligkeit, Offenheit und - das wünsche ich mir – klingt wohltuend nach.

 

Das geht mir nach...
Mein biblisches Bild ist die Begegnung des Auferstanden mit den Jüngern von Emmaus. Liebevoll, vorsichtig und im Schritt, den die Jünger vorgeben, entwickelt sich das Gespräch mit Jesus. Er lässt sich langsam entdecken und gibt sich erst zu erkennen, als die Jünger dafür offen und bereit sind.

 

Szene aus dem Alltag:
„Glauben Sie das auch selber, was sie mir gerade über Sterben, Tod und Auferstehung gesagt haben, Herr Sailer?“ – „Ja!“

 

Sie erreichen mich

per E-Mail