22 | 09 | 2018

Pastoralreferent Michael Begerow-Fischer

Das bin ich

Aufgewachsen bin ich in der  Nähe von Stuttgart, am Nordrand der Schwäbischen Alb – was man manchmal auch noch hören kann. Nach meinem Theologiestudium in Tübingen und Nijmegen(NL) habe ich 1996 in Bensberg meine Ausbildung zum Pastoralreferenten begonnen und wurde 1999 beauftragt. Weitere Stationen meines beruflichen Weges waren Gemeinden in Düsseldorf-Oberbilk und zuletzt in Wuppertal-Elberfeld. Von Januar 2006 bis Juni 2011 arbeitete ich in der Klinikseelsorge in der Rehabilitationsklinik Bergisch-Land in Wuppertal-Ronsdorf. Ab 2008 bis 2016 war ich im christlichen Hospiz Wuppertal-Niederberg tätig. Im April 2016 wechselte ich ins Helios-Universitätsklinikum Wuppertal-Barmen.  Seit 2011 arbeite ich außerdem noch in der Akademie für Gesundheitsberufe an der Vogelsangstraße und unterrichte dort die Themen, in denen sich Pflege und Therapie mit Ethik und Spiritualität berühren.

 

Darum bin ich hier…

Während einer längeren schweren Krankheit, in Krisen oder wenn das Leben zu Ende geht, erleben Menschen öfters bewusster, welche Bedeutung das Leben für sie hat oder sie fragen danach, welche Bedeutung das Leben für sie haben kann.

Es gibt viele Bilder oder Namen dafür, was die Seele für uns Menschen ist: der Atem Gottes; ein Garten; die innerste Kammer; die innere Burg; der göttliche Funke in uns; das, was uns daran erinnert, was wir sein könnten oder einmal sein werden. Es geht immer wieder um die Fähigkeit, die uns Menschen zu eigen ist, nach dem letzten Sinn zu fragen, der über uns hinausweist und mit ihm in Berührung zu kommen.

Seel-Sorge ist zunächst einmal einfach da. Sie lädt dazu ein und begleitet Andere dabei, diese Bilder für sich selber mit dem eigenen Leben zu füllen, also als "beseelter" Mensch zu leben, mit allen Höhen und Tiefen.

Dazu gehören vor allem Gespräche, vielleicht auch einmal nur gemeinsames Schweigen, Impulse zur Besinnung, das Angebot von Gottesdiensten. Selbstverständlich bringe ich auf Wunsch die Krankenkommunion oder vermittle die Möglichkeit eines Beichtgesprächs mit einem Priester.

Außerdem biete ich aufgrund meiner Zusatzausbildung als Supervisor DGSV sowohl für Mitarbeiter der Krankenhäuser wie auch für ehrenamtlich in der Begleitung Kranker tätige Menschen Supervision an.

 

Du/Sie und Ich...

Wenn Sie Patient oder Angehöriger sind, oder wenn Sie in der Klinik oder der Akademie für Gesundheitsberufe arbeiten, können Sie mich gerne ansprechen oder anrufen  und um ein Gespräch bitten. Auf manche Stationen komme ich von selbst regelmäßig vorbei und wir können uns zufällig begegnen. Immer aber besteht die Möglichkeit, mich über den Stützpunkt Ihrer Station wissen zu lassen, dass ich zu Ihnen kommen soll. Nicht immer kann ich dann sofort kommen, aber ich versuche es so einzurichten, dass wir uns innerhalb der nächsten Tage treffen können.

 

Das ist mir wichtig…

Von Martin Buber stammt der Satz: „Alles wahre Leben ist Begegnung.“  Das verstehe ich unter dem Leben in Fülle, für das Jesus stehen wollte: Sich wirklich menschlich begegnen.

 

Das geht mir nach…

Ein aufregendes und bereicherndes Buch, das ich vor einiger Zeit gelesen habe: Der Klang – ein Geigenbauer erzählt davon, was sein Handwerk mit seinem Glauben zu tun hat.

 

Wie Sie mich erreichen:

im Helios-Krankenhaus Barmen

Tel. Durchwahl: 0202 896-2149

In der Akademie für Gesundheitsberufe

Tel. Durchwahl: 0202 299-3741

über das Büro der Katholischen Krankenhausseelsorge

0202 42 96 96 74

 

über E-Mail: michael.begerow-fischer@cellitinnen.de